:: Nibelungenturm Worms  :: Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder  :: Land Rheinland-Pfalz/Saar

(1) Vor der Fertigstellung der festen Brücke übernahm eine Schiffsbrücke den Verkehr zwischen Worms und dem rechten Rheinufer. Diese Schiffsbrücke war aber unzuverlässig, da sie bei Hoch- und Niedrigwasser oder Eisgang in den Sicherheitshafen gefahren werden musste.

(2) Gerüst für die Westfassade (Balkonfassade) des Turm-Oberbaus. Die "Schotten" im Vordergrund gehören zur Vorlandbrücke und tragen später die Fahrbahn. Dasselbe Gerüst ist auch in Bild (4) zu erkennen.

(3) Lehrgerüst für die Turmdurchfahrt

(4) Gesamtansicht der Brücke wahrend des Baus

(5) Seitenansicht des heutigen Nibelungenturms gegen Ende der Bauphase

(6) Gesamtansicht der Stahlgerüstbrücke kurz nach Fertigstellung

(7) Für die Benutzung der Brücke wurde ein Brückenzoll erhoben. Dafür waren in den heutigen Durchgängen rechts und links der Fahrbahn Kassenstuben eingerichtet. Während der Rheinlandbesetzung von 1919 bis 1930 wurden hier auch Grenz- und Zollkontrollen durchgeführt.

(8) Luftaufnahme der Brücke ca. 1930

(9) Ansicht der westlichen Durchfahrt vom Anleger eines Wormser Rudervereins aus, ca. 1930

(10) Ansicht der mittleren und östlichen Durchfahrt und des rechtsrheinischen Turms vom Wormser Ufer aus, ca. 1930

(11) Fahnenschmuck und Transparente anlässlich des Einzugs von Wehrmachtseinheiten nach der Remilitarisierung des Rheinlandes 1936. Blick durch die Durchfahrt des rechtrheinischen Turms auf den heutigen Nibelungenturm

(12) Einzug von Wehrmachtseinheiten über die geschmückte Rheinbrücke nach der Remilitarisierung des Rheinlandes 1936. Blick vom rechtsrheinischen Turm in Richtung Worms

(13) Während des 2. Weltkrieges wurden auf den Tortürmen je zwei Flakgeschütze zum Schutz der Brücke vor Fliegerangriffen installiert. Dazu wurden von den Treppentürmen die Turmhauben abgenommen und durch Betonplattformen ersetzt, auf denen die Geschütze aufgestellt wurden. Bedient wurden die Geschütze von als Flakhelfern eingesetzten Schülern des benachbarten altsprachlichen Gymnasiums.

(14) Eisgang auf dem Rhein im Jahr 1942

(15) Am 20. März wurde die Brücke von auf dem Rückzug befindlichen Wehrmachtseinheiten gesprengt. Blick nach Osten

(16) Beschädigungen an der Dachhaut des Nibelungenturms nach Fliegerbeschuss und Sprengung der Brücke im 2. Weltkrieg. Innenaufnahme des heutigen V. Stocks

(17) Gesamtansicht der Brücke nach der Sprengung (nach 1945). Am heutigen Nibelungenturm erkennt man die Beschädigungen an der Dachhaut und die Betonplattformen für die Flakgeschütze, am rechtsrheinischen Turm sind deutlich stärkere Schäden nach Beschuss erkennbar.

(18) Gründungsarbeiten für die neue Spannbetonbrücke 1952. Im Hintergrund ist das Fundament des abgetragenen rechtsrheinischen Turms zu sehen.

(19) Gesamtansicht während des Neubaus der Spannbetonbrücke, der östliche Bogen ist schon fertiggestellt, an den anderen beiden Bögen wird im freien Vorbau gearbeitet.

(20+21) Um ein größere Fahrbahnweite zu erreichen, wurden die Wände der ehemaligen Kassenstuben für die Gehwege durchbrochen.

(22) Blick nach Osten durch die Durchfahrt des Nibelungenturms beim Brückenneubau 1952

(23) Gesamtansicht der Brücke mit wieder hergestellten Turmhauben auf den Treppentürmen, nach 1990

Info und Belegung

Stiftung VCP Rheinland-Pfalz/Saar
Landesbüro
Stadtgrabenstraße 25a
D-67245 Lambsheim
 
Tel +49 6233-21955
Fax +49 6233-9250
 
info@vcp-rps.de
www.vcp-rps.de


Hausadresse

Nibelungenturm
Am Rhein 1
D-67549 Worms

Tel +49 6241-24179
  (Hausverwaltung)
Tel +49 6241-413342
  (Tagungsstätte)
 
www.nibelungenturm.de

© 2012 Stiftung VCP Rheinland-Pfalz/Saar